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Pflanzenauswahl

bepflanztes Aquarium

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54- oder 60-Liter-Aquarien
112-Liter-Aquarien
160-Liter-Aquarien
Die Auswahl von Pflanzen für ein Aquarium hängt nicht allein von unserem Geschmack ab. Die Lebensansprüche der Tiere und Pflanzen müssen vereinbar sein und die Bepflanzungen den Ansprüchen der Tiere an ihre Umwelt entsprechen.
Dieses schön bepflanzte Aquarium rechts ist äußerst dekorativ, aber nicht als Lebensraum für alle Fische geeignet. Fadenfische fühlen sich zwischen bis zur Wasseroberfläche wachsenden Stängelpflanzen wohl. Aber Barsche aus den ostafrikanischen Grabenseen würden die Pflanzen fressen, Panzerwelse brauchen freien, sandigem Boden und für Diskus ist zum einen das Becken zu flach und zum anderem mögen diese Fische beschattete Stellen.
Es gedeihen aber nicht alle Pflanzen in allen Aquarien gleich gut und während das Aquarium älter wird, verändern sich manche Bedingungen, so dass die Zusammensetzung der Pflanzenarten sich im Laufe der Zeit immer etwas verändert.
Damit das Aquarium langfristig funktioniert, werden in einem Becken verschiedene Pflanzenarten kombiniert. Damit das Aquarium auf Dauer stabil funktioniert, werden langsam wachsenden Rosettenpflanzen und Aufsitzerpflanzen mit schnellwachsende Stängelpflanzen kombiniert. Wenn etwa 5 bis 6 verschiedene Pflanzenarten in einem Aquarium wachsen, kann damit eine stabile und dekorative Bepflanzung erzielt werden.
Die beständigen Rosettenpflanzen durchziehen den Bodengrund mit ihren Wurzeln und sorgen für die Durchlüftung des Substrats und den Abbau von organischen Resten im Grund. Sie brauchen nicht zurück geschnitten werden und bleiben immer unverändert an ihrem Platz. Dadurch stabilisieren sie das biologische Gleichgewicht im Aquarium und dienen auch den Tieren im Becken als Wegpunkt oder Markierung der Reviergrenze. Aufsitzerpflanzen wachsen ebenfalls langsam. Sie dieen den Tieren als Deckung. Die Stängelpflanzen wachsen dagegen sehr schnell und nehmen dabei in kurzer Zeit viel Nitrat und Phosphat aus dem Wasser auf. Durch den regelmäßigen Rückschnitt dieser Pflanzen und das Entfernen der alten Pflanzenteile, werden die überschüssigen Nährstoffe aus dem Wasser entfernt. Die schnellwachsenden Arten erfüllen so die Funktion einer Pflanzenkläranlage.
Je kleiner das Aquarium ist, desto kleiner müssen auch die Pflanzen sein, damit diese "Artenvielfalt" darin Platz findet. Die meisten Arten, die sich für kleinere Aquarien eignen, können auch in den größeren Becken gepflegt werden, aber werdenden Pflanzen, nehmen aber in den kleineren Becken so viel Platz ein, dass kaum Raum für andere Pflanzen ist.
Dazu kommt, dass in kleineren Aquarien oft die Beleuchtung recht schwach ist, so dass nicht alle Pflanzen gut gedeihen. Darum haben wir hier die bekanntesten Aquarienpflanzen für Euch den typischen Größen von Standardaquarien zugeordnet.

Geeignete Pflanzen für Aquarien ab 54-Liter (60 x 30 x 30 cm) oder 60 Liter (60 x 30 x 35 cm)

Aquarienkomplettsets mit einem Volumen von 54 oder 60-Liter verfügen in der Regel nur über eine schwache Beleuchtung. Darum lassen sich darin auf Dauer nur Aquarienpflanzen-Arten kultivieren, die nicht viel Licht benötigen. Gleichzeitig kommen nur kleinere Arten und Sorten in Frage, die für die Becken nicht zu groß werden. Bei Rosettenpflanzen, die höher werden als 25 cm, sieht man durch die Frontscheibe nur die Blattstiele, während die Blattflächen auf dem Wasser fluten und alles beschatten. Dadurch nehmen sie anderen Pflanzen das Licht und sehen dazu auch noch unattraktiv aus.

Zwergspeerblatt - Anubias barteri var. nana

Zwergspeerblatt mit gelbem Herzblatt auf Wurzelholz aufgebunden
Anabias barteri var. nana "Golden Heart" auf Wurzelholz.
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Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: gering bis mittel
Wuchshöhe: 5 - 8 cm
Beschreibung: Das Zwergspeerblatt hat ein kriechendes Rhizom, aus dem an kurzen Blattstielen kleine, feste Blätter wachsen. Es gibt verschiedene Sorten. Die Ursprungsform hat dunkelgrüne, Blätter. "Golden Heart" oder "Golden" hat hellgrüne Blätter und ein zitronengelbes Herzblatt. Andere Sorten haben weiße Flecken auf den Blätter oder sind weiß gesprenkelt. Eine besonders kleinblättrige Form ist als "Bonsai" oder "Petite" bekannt.
Kultur: Das Zwergspeerblatt ist eine Aufsitzerpflanze, die auf Holz, Steinen, Kokosnusschalen oder an der Rückwand wachsen kann. Diese Form wächst relativ zügig und bildet unter guten Bedingungen im Monat etwa 1 bis 2 neue Blätter.
Die Pflanzen können in allen Aquarien mit mittelharten bis hartem Wasser eingesetzt werden. Wegen ihrer harten Blätter eignen sie sich auch für Becken mit ostafrikanischen Barschen.
Anmerkungen: Sehr bekannte und weit verbreitete Aquarienpflanze mit robusten Blättern. Die Pflanzen wachsen besonders gut an beschatteten Plätzen. An zu hellen Standorten bilden sich oft grüne Punktalgen auf den Blättern. Ist das Wasser stark mit Phosphat belastet sind vor allem an den Blatträndern des Zwergspeerblatts oft Pinsel- oder Bartalgen zu finden.

Kongo-Wasserfarn - Bolbitis heudelotii

Kongo-Wasserfarn

Der Kongo-Wasserfarn ist eine Aufsitzerpflanze und wird auf Holz oder Stein aufgebunden. Die Überwasserform ist mattgrün, fester und gröber gefiedert.
Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,0
Lichtbedarf: gering bis mittel
Wuchshöhe: ca. 20 cm
Beschreibung: Bei der Überwasserform gehen aus dem kriechenden bis etwa 10 mm dicken und bis zu 40 cm langen Rhizom 20 - 50 cm lange, harte, mattgrüne Blätter hervor. Die Unterwasserblätter sind nur etwa bis 20 cm lang, flaschengrün, transparent und doppelt gefiedert. Die Wurzeln haften an festen Substraten. Sie sind fein, aber recht fest. Die gesamte Pflanze ist etwas spröde.
Kultur: Der Kongo-Wasserfarn wächst unter Wasser sehr langsam. Er kann gut an einer beschatteten Stelle unter anderen Pflanzen oder an der Rückwand oder auf einem Hamburger Mattenfilter wachsen. Das Wasser sollte nicht zus tark organisch belastet sein. Bei hohen Phosphat- und Nitratwerten, veralgen die Blätter schnell.
Regelmäßige Wasserwechsel sind darum ratsam.
Anmerkungen: Früher wurde dieser Farn regelmäßig in seiner Überwasserform aus Afrika importiert. Heute ist er überwiegend aus In-Vitro-Kultur zu bekommen.

Wendts Wasserkelche - Cryptocoryne wendtii

Bild von Wendt´s Wasserkelch

Von Cryptocoryne wendtii gibt es verschiedene Formen, die über Wasser hellgrüne bis dunkelbraune Blätter haben (Einklinker). Das Bild zeigt den Vergleich zwischen der Überwasserform (rechts) und der Unterwasserform (links) einer Variatät, die als "Blickfang" im Handel war.
Wassertemperatur: 24 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: wenig bis mittel
Wuchshöhe: 10 - 40 cm
Beschreibung: Wendt´s Wasserkelch ist eine Rosettenpflanze mit grünen, rötlichen oder bräunlichen Blättern. Bei den Überwasserformen sind die Blattflächen relativ kurz und breit. bei der Umstellung auf das Unterwasserleben, werden sie meist schmaler und länger. Zum Teil werden sie wellig oder gebuckelt. Manchmal verändern sie auch ihre Farbe.
Es gibt sehr viele verschiedene Formen, die sich in der Färbung der Blätter und der Wuchshöhe unterscheiden. Die meisten werden als "wendtii brau" oder "wendtii grün" angeboten. Seltener sind Sortenbezeichnungen wie "Green Gecko", "Flamingo", "Mi Oya" oder "Tropica". Wie hoch die Pflanzen im Aquarium tatsächlich werden, lässt sich am Anfang schlecht vorhersagen. Die meisten Formen werden aber etwa 12 bis 15 cm hoch und eignen sich am besten für den Mittelgrund.
Kultur: Die Kultur ist einfach. Dieser Wasserkelch ist sehr anpassungsfähig und verträgt Schwankungen in der Wasserqualität und im Lichtangebot. Wie alle Wasserkelche entwickelt sich auch Cryptocoryne wendtii am besten, wenn der Bestand mehrere Monate ungestört wachsen kann. Jedes Umpflanzen oder Ausdünnen verursacht Wachstumsstockungen.
Anmerkungen: Dieser Wasserkelch ist bereits seit langem in Kultur und wegen seiner Anspruchslosigkeit weit verbreitet. Sowohl braune Formen mit gebuckelten Blättern, als auch grüne Formen von Wendts Wasserkelch werden gelegentlich unter dem Namen "Cryptocoryne bullosa" angeboten.

Argentinische oder Dichtblättrige Wasserpest - Egeria densa

Argentinische Wasserpest
Die Argentinische Wasserpest ist eine anpassungsfähige Wasserpflanze, die in fast jedem Aquarium gedeiht.
Wassertemperatur: 15 - 25 °C
pH-Wert: 6,0 - 8,0
Lichtbedarf: wenig bis viel
Wuchshöhe: 15 bis 60 cm
Beschreibung: Die Stängel dieser Wasserpflanze werden bis 60 cm lang. Die Blätter bilden hellgrüne Blattquirle aus 3-5 Blätter pro Knoten. Die Blattabstände sind sehr kurz und die Blätter liegen am Stängel dachziegelartig über einander. Die stransparenten Blätter sind 2 bis 3 cm lang und 3 bis 4 mm breit. Sie haben sehr fein gezähnte Ränder.
Kultur: Die Pflanzen sind guter Sauerstoffspender. Sie sind schnellwüchsig und wachsen bis zu 10 cm in der Woche. Sie mögen nährstoffreiches Wasser und nahrhaften Bodengrund. In sehr hartem Wasser bilden sich leicht abstreifbare Kalkablagerungen auf den Blättern, die durch biogene Entkalkung entstehen.
Anmerkungen: Die Argentinische Wasserpest wird von pflanzenfressenden Apfelschnecken (Marisa cornuarietis, Pila ampullacea, Pomacea canaliculata) nicht gefressen. Die Pflanzen vertragen Kupfer (z. B. aus Algenvernichtern) und einige Fischmedikamente nicht. Darum sind sie nicht unbedingt für Quarantänebecken zu empfehlen.
Seegrasblättriges Trugkölbchen
Das Seegrasblättrige Trugkölbchen kann im Aquarium zur Blüte kömmen, wenn die Triebspitzen an der Wasseroberfläche fluten.

Seegrasblättriges Trugkölbchen - Heteranthera zosterifolia

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 30 bis 50 cm
Beschreibung: Die Stängel sind etwa bis 50 cm lang. Die Blätter sind hellgrün, bis 5 cm lang und ca. 0,5 cm breit. Es werden oft schnell Wurzeln an den Blattknoten gebildet. Im Aquarium treiben die Stängel nach oben und wachsen aufrecht. Erreichen sie die Wasseroberfläche wachsen sie flutend weiter. Bei Tageslichteinfall bilden sich manchmal blaß-lila bis blauviolette Blüten.
Kultur: Diese Stängelpflanze ist sehr pflegeleicht und eignet sich auch für Aquarienanfänger. Sie wirkt am besten im Mittel- und Hintergrund in größeren Gruppen.
Anmerkungen: Die Pflanzengattung gehört zu den Wasserhyazinthengewächse. Für alle Pflanzen der Familie ist typisch, dass ihre absterbenden Blätter blauschwarz werden. Diese Verfärbungen treten zum Beispiel auf, wenn die Blätter oder die Stängel geknickt oder gequetscht werden.
verschiedene Formen des Indischen Wasserfreundes
Der Indische Wasserfreund ist recht variabel in der Form und der Färbung seiner Blätter. Im Vordergrund links "Sunset", im Hintergrund die Normalform, hinten rechts "Narrow", vorne rechts "Braun".

Indischer Wasserfreund - Hygrophila polysperma

Wassertemperatur: 20 - 30 °C
pH-Wert: 5,0 - 8,0
Lichtbedarf: wenig bis viel
Wuchshöhe: 10 - 40 cm
Beschreibung: Diese Stängelpflanze hat je nach Sorte grüne, rosafarbene oder rötlich braune Blätter, die etwa 2,5 bis 5 cm lang und 0,3 bis 1,5 cm breit sind.
Kultur: Der normale Form des Indische Wasserfreund gehört zu den am leichtesten zu pflegenden Aquarienpflanzen überhaupt. Er benötigt nur wenig Licht und kann leicht und schnell durch Kopf- und Teilstecklinge vermehrt werden. Die Pflanze wächst schnell und nimmt viel Nitrat und Phosphat aus dem Wasser auf. Er zeigt selten Eisen- oder Mikronährstoffmangel. Alle Wasserfreund-Arten zeigen aber im Vergleich zu anderen Aquarienpflanzen schon früh Kaliummangel an und können als Zeigerpflanzen verwendet werden.
Anmerkungen: Die am weitesten verbreitete Form wächst wöchentlich bis zu 10 cm in die Länge und ist ideal für kleine Aquarien mit viel Fischbesatz, Quarantänebecken und bei Neueinrichtungen. Zusätzlich gibt es aber einige andere Typen. Bei der Varietät ´Rosae´, ´Rosanervis´ oder ´Sunset´ sind Blattadern weiß bis rosa und die junge Blätter rötlich. Ältere Blätter vergrünen zunehmend. Bei der Varietät "Braun" bilden sich unter Wasser sehr schmale Blätter mit bräunlicher Mittelader aus. Unter starkem Licht werden die Blätter flächig rotbraun oder orange. Diese Form benötigt mehr Licht. Als Hygrophila polysperma "breitblättrig" oder "Broad Leaf" war eine Form im Handel, die unter Wasser bei ausreichend Licht rötlich braune, leicht gewellte Blätter hat. Bei dieser Form sind der Licht- und Nährstoffbedarf besonders hoch. Besonders schmal und lang sind die Blätter bei "Narrow" oder "Tiger". Ausserdem gibt es noch eine braune schmalblättrige Form und eine grüne mit einer rötlich braunen Mittelader.
Unterwasserform der Kleinen Ambulie
Der Kleine Sumpffreund gehört zu den pflegeleichtesten Aquarienpflanzen. Unter Wasser sind die Blätter fein gefiedert. An land bilden sich vor der Blüte schmale Blätter mit gesägtem Rand.

Kleiner Sumppfreund, Kleine Ambulie - Limnophila sessiliflora

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,5
Lichtbedarf: wenig bis sehr viel. Bei stärkerem Licht sind die Abstände zwischen den Blattquirlen kleiner.
Wuchshöhe: 10 - 50 cm
Beschreibung: Die Blätter der kleinen Ambulie sind hellgrün, feinfiedrig und in 9- bis 12-zähligen Quirlen angeordnet. Der Durchmesser der Blattquirle liegt zwischen 3 und 6 cm.
Kultur: Die kleine Ambulie gehört zu den am leichtesten zu pflegenden Aquarienpflanzen überhaupt. Sie benötigt nur wenig Licht und kann leicht und schnell durch Kopf- und Teilstecklinge vermehrt werden. Die Pflanze wächst schnell und nimmt viel Nitrat und Phosphat aus dem Wasser auf.
Anmerkungen: Sehr empfehlenswerte Einsteigerpflanze! Sie ist ideal für neu eingerichtete Aquarien, da sie schnell wächst und recht anspruchslos ist. Die Art eignet sich sehr gut auch für Aquarien mit geringer Beleuchtung. Dazu reagiert die Art wenig empfindlich auf ungünstige Wasserwerte oder Nährstoffmängel.

Zwerg-Vallisneria - Vallisneria nana

Wassertemperatur: 22 - 26 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,2
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 15 bis 30 cm
Beschreibung: Kultur: Die schmalblättrige Zwergvallisnerie wächst etwas langsamer als die bekannteren, größeren Arten. Sie braucht länger zum anwachsen, ist aber genauso anspruchslos.
Anmerkungen: Es sind zwei Formen der Art im Handel. Die kleinere hat sehr schmale Blätter. Sie wird etwa 30 cm hoch. Die zweite Form hat breitere Blätter und ist mit den Sortennamen "Striped" oder "Tiger" im Handel. Diese Form wird bis zu 60 cm hoch, ist in der Färbung heller und weist schwarze Querstreifen auf. Wegen der Blattlänge flutet ein Großteil der Blätter und darum eignet sich diese zweite Form besser für Aquarien ab 112-Liter, wo sie nicht alles beschattet.

Geeignete Pflanzen für Aquarien ab 112 Liter (80 x 35 x 40 cm)

In Komplettsets ab einer Kantenlänge von 80 cm sind meistens 2 Lichtleisten oder Röhren verbaut. Dadurch ist das Lichtangebot besser als in den kleineren Sets und es lassen sich auch etwas anspruchsvollere Pflanzen pflegen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Höhe von 35 cm auch höhere Pflanzen gut zur Geltung kommen. Die Pflanzenauswahl ist insgesamt größer.

Rotes Papageienblatt - Alternathera reineck1i

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel, je besser das Licht ist, desto besser ist das Wachstum und die Blätter sind intensiver gefärbt
Wuchshöhe: bis 50 cm
Beschreibung: Kultur: Im Aquarium wächst diese Sumpfpflanze recht langsam. Sie braucht eine gute Versorgung mit Licht, CO2 und Eisendünger, damit sie auf Dauer gut gedeiht. In weichem, leicht saueren Wasser, kann sie auch ohne zusätzliche CO2-Düngung wachsen. In mittelhartem Wasser geht es aber besser mit.
Das Papageienblatt ist keine Pflanze für die Ersteinrichtung. Es etabliert sich besser in eingelaufenen Aquarien.
Anmerkungen: Es gibt verschiedene Farbeformen. Die Varietät ´Lilacina´ hat Blätter, die sind an der Oberseite oliv und rot bis violett überlaufen. Die Blattunterseite ist violett. Bei der Varietät ´Rosaefolia´ sind die Blätter oliv grün bis dunkelrot oder bräunlich. Unter Wasser sind sie hell rot. ´Cardinalis´ hat schmalere Blätter als ´Rosaefolia´ und ist - bei ausreichend Licht - intensiv dunkel rot. ´Pink´ hatrotbraune Blattoberseiten und pinkfarbene Blattunterseiten.

Zierliche Cognakpflanze - Ammannia gracilis

Wassertemperatur: 23 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,0
Lichtbedarf: mittel bis viel, ohne große Schwankungen im Lichtangbot und mit gleichbleibendem Spektrum
Wuchshöhe: bis 30 cm
Beschreibung: Kultur: Im Aquarium wächst diese Sumpfpflanze recht langsam. Sie braucht eine gute Versorgung mit Licht, CO2 und Eisendünger, damit sie auf Dauer gut gedeiht. In weichem (bis etwa 8° KH), saueren Wasser, kann sie auch ohne zusätzliche CO2-Düngung wachsen. In mittelhartem Wasser geht es aber oft nicht ohne zusätzliche CO2-Zufuhr.
Die Cognakpflanze ist keine Pflanze für die Ersteinrichtung. Sie mag stabile Wasserwerte und verträgt keine Nitratwerte über 10 mg/l und braucht eine gut Versorgung mit Mikronährstoffen, sondert verkrüppeln die Triebspitzen.
Anmerkungen: Die Pflanzen wachsen langsam und neigen dazu schnell in den unteren Stängelbereichen zu verkahlen . Beim Rückschnitt sollten die Kopfstecklinge nicht kürzer als 15 cm sein, damit die Triebe genug Energie zum Anwachsen mobilisierne können.
Die Kultur über Wasser im Paludarium oder Terrarium ist einfacher. Dann sind die Blätter grün gefärbt und es können rosafarbene Blüten auftreten.
Diese Art ist leichter zu pflegen als die Kleine Cognakpflanze (Ammannia senegalensis).

Krause Wasserähre - Aponogeton crispus

Wassertemperatur: 22 - 30 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: mittel
Wuchshöhe: bis 50 cm
Beschreibung: Kultur: Dieses ist die am leichtesten zu pflegende und am häufigsten verfügbare Wasserähre. Die Pflanzen haben keine ausgeprägte Ruhephase.
Anmerkungen: Es gibt grüne, braune und rot-violette Formen. Die Kultur ist recht einfach. Die Pflanzen mögen aber nicht umgesetzt werden.

Barters Speerblatt - Anubias barteri var. barteri

Anubias barteri auf Driftwood
Anabias barteri var. barteri auf Driftwood.
Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: gering bis mittel
Wuchshöhe: ca. 25 cm
Beschreibung: Kultur: Das Speerblatt ist eine Aufsitzerpflanze, die auf Holz, Steinen und Kokosnusschalen wachsen kann. Die Pflanzen können in allen Aquarien mit mittelharten bis hartem Wasser eingesetzt werden. Wegen ihrer harten Blätter eignen sie sich auch für Becken mit ostafrikanischen Barschen. Anmerkungen: Sehr bekannte und weit verbreitete Aquarienpflanze mit robusten, harten Blättern. Die Pflanzen wachsen besonders gut an beschatteten Plätzen. An zu hellen Standorten bilden sich oft grüne Punktalgen auf den Blättern. Ist das Wasser stark mit Phosphat belastet sind vor allem an den Blatträndern des Zwerspeerblatts oft Pinsel- oder Bartalgen zu finden.

Langblättrige Barclaya - Barclaya longifolia

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,0
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 25 - 50 cm
Beschreibung: Kultur: Die Barclaya ist ein saisonalen Seerosengewächs mit einer Knolle. Sie wächst in der Regel gut im Aquarium an und kommt auch zur Blüte. Die Aufzucht der Sämlinge ist etwas heikel, weil die Samen und die Jungpflanzen oft von Schencken gefressen werden. Die Mutterpflanze treibt nur selten nach der Ruhephase wieder aus.
Anmerkungen: Ein nährstoffreicher Bodengrund und ein ungestörter Standort sind von Vorteil. Manchmal kommen die Pflanzen jahrelang immer wieder, wenn sie ungestört an ihrem Platz stehen bleiben.

Wasser-Haarnixe - Cabomba aquatica

Wassertemperatur: 24 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 6,8
Lichtbedarf: viel bis sehr viel
Wuchshöhe: 30 bis 50 cm
Beschreibung: Kultur: Im Gegensatz zu den meisten anderen Aquarienpflanzen ist die Haarnixe keine Sumnpfpflanze, sondern eine echte Wasserpflanze, die nie an Land wächst. Ihre Blätter sind hellgrün und sehr fein gefiedert. Die Blattspreiten sind am Blattstiel fünfgeteilt, spalten sich aber noch drei bis vier Mal, so das jedes Blatt in bis zu 500 Segmente zerteilt wird. Die Triebe können einen Durchmesser von bis zu 8 cm haben. Vor der Blüte bilden sich schildförmige Schwimmblätter, die die gelben Blüten tragen.
Die Wasser-Haarnixe ist schwierig in der Kultur. Sie braucht einen sehr hellen, freien Standort, sauberes Wasser und verträgt keinen Mulm im Stängelbereich oder auf den Blättern. Auf Dauer wächst sie nur gut in weichem Wasser mit geringer organischer Belastung und guter Spurennährstoffversorgung. Eine zusätzliche Kohlendioxid-Düngung ist von Vorteil.
Anmerkungen: Die nahe verwandte Caraolina-Haarnixe (Cabomba carolineana) ist als invasive Art eingestuft worden und darf in der der EU nicht mehr verkauft werden. Sie hat im Vergleich zur Wasser-Haarnixe kleinere Blätter, kleinere Schwimmblätter und blüht weiß.

Hornblatt - Ceratophyum demersum und Ceratophyum submersum

Wassertemperatur: 15 - 30 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis sehr viel
Wuchshöhe: 30 bis 300 cm
Beschreibung:Beim Rauen Hornblatt (Ceratophyllum demersum) werden die Stängel bis zu 3 m lang. Die Triebe sind grün und die Blätter fühlen sich sehr steif und rau an. Die Blätter sind in Quirlen angeordnet. An der Spitze stehen sie oft sehr dicht. Sie sind ein- bis zweimal (selten dreimal) gabelig geteilt. Die Segmente sind am Rand gezähnt. Die Blattquirle haben einen Durchmesser von 1,5 bis 6 cm. Die Segmente sind 1,5 bis 2 cm lang.
Beim Zarten Hornblatt (Ceratophyllum submersum) werden die Stängel bis 50 cm lang. Die Blätter sind in Quirlen angeordnet und bräunlich-grün. Die Blätter sind drei bis vier mal gabelig geteilt. Die Segmente sind borstig und nur mit wenigen feinen Zähnen besetzt.
Kultur: Das Hornblatt ist eine echte Wasserpflanze. Es hat keine Wurzeln und wächst flutend unter der Wasseroberfläche Es ist eigentlich unkompliziert in der Kultur, verträgt aber nicht immer das Umsetzen in ein Aquarium mit anderen Wasserwerten.
Anmerkungen: Systematiker kennen 6 Hornblatt-Arten. Sie sind aber nach äußerlichen Merkmalen kaum zu unterscheiden.
In der Kultur sind nach aktuellem Kenntnisstand nur dei zwei hier aufgeführten Arten.

Haertels Wasserkelch - Cryptocoryne affinis

Unterwasserform und Überwasserform von Haertels Wasserkelch
Cryptocoryne affinis wird unter Wasser deutlich größer, als über Wasser (kleines Bild).
Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,0
Lichtbedarf: gering bis mittel
Wuchshöhe: 10 - 35 cm
Beschreibung: Kultur: Cryptocoryne affinis ist sehr anfällig für Veränderungen in den Wasserwerten und dem Lichtangebot. Sie gedeiht nur gut, wenn der Bestand nicht umgesetzt oder ausgedünnt wird. Auch mag sie es nicht, wenn sie beschattende Pflanzen entfernt werden oder es Schwankungen im Nährstoffangebot gibt.
Anmerkungen: In seiner Überwasserform wird dieser Wasserkelch nur etwa 2 cm hoch und wirkt darum extrem mickrig. In der Unterwasserform ist die Pflanze aber sehr empfindlich gegen Veränderungen in den Wasserwerten, weshalb sie im Händlerbecken oft schnell die Blätter abwirft. Darum ist sie selten im Handel.

Pontederiablättriger Wasserkelche - Cryptocoryne pontederiifolia

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: gering bis mittel
Wuchshöhe: ca. 15 cm
Beschreibung: Kultur: Diese Art ist sehr beständig im Wachstum, wenn sie ungestört wachsen kann. Die Kultur ist einfach. Umpflanzen oder Ausdünnen verursacht Wachstumsstockungen.
Anmerkungen: Die Pflanzen haben rein grüne Blätter und bilden Blattrosetten mit 3 bis 6 Blättern. Sie sind recht regelmäßig im Handel zu finden, werden aber teilweise als Cryptocoryne moehlmannii angeboten. Die Bestände wachsen nur langsam und sind sehr locker strukturiert. Auf den langlebigen Blättern siedeln sich bei organischer Belastung des Wassers Algen an.

Schwerpflanze - Echinodorus griesebachii "Amazonicus"

Wassertemperatur: 22 - 26 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,2
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: ca. 30 cm
Beschreibung: Kultur: Die Amazonas-Schwerpflanze ist unkompliziert in der Kultur. Sie bildet schlanke Blattrosetten aus hell bis mittelgrünen Blättern, aus denen lange Blütestiele mit Jungpflanzen wachsen können. Die Blätter werden etwa 3 cm breit.
Anmerkungen: Im Handel ist diese Form von Echinodorus grisebachii als "Echinodorus amazonicus" zu finden. Die Pflanzen haben schmalere Blätter und bilden kleinere Blattrosetten als "Echinodorus bleheri".

Brasilianischer Wassernabel - Hydrocotyle leucocephala

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 30 - 50 cm
Beschreibung:Der Wassernabel hat rundliche, grüne Blätter die in lockeren Abständen an den Stängeln sitzen.
Kultur: Der Wassernabel ist eine typische Sumpfpflanze. Er wächst am liebesten in flachem Wasser flutend mit den Wurzeln in nährstoffreichem Boden. Im Aquarium bildet die Pflanze nach jedem Rückschnitt erstenmal neue Wurzeln, bevor sie wieder gezielt zur Wasseroberfläche wächst. In kleinen Aquarien mit geringem Wasserstand muss der Wassernabel fast wöchentlich gekürzt werden. Einen zu häufigen und zu radikalen Rückschnitt verträgt er auf die Dauer aber nicht. Zudem ist er dekorativer, wenn er bei höherem Wasserstand steht und mehr Blätter zusehehn sind. I n größeren Aquarien können die Triebe auch besser fluten, ohne allzuviele andere Pflanzen zu beschatten.
Anmerkungen: Bei gutem Nährsrtoffangebot sind die Blätter größer. Diese Aquarienpflanze wächst besser in bereits eingefahrenen Aquarien an.

Großer Wasserfreund oder Kirschblatt - Hygrophila corymbosa

Wassertemperatur: 20 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 30 - 60 cm
Beschreibung: Diese Sumpfpflanze wird über Wasser wird über einen Meter hoch. Der Stängel ist abgerundet vierkantig. Die Blätter sind 5 bis 20 cm lang und 2 bis 5 cm breit. Sie sind hell bis dunkel grüne, teilweise rötlich. Die Blattränder sind gesägt und erinnern an das Laub von Kirschbäumen.
Kultur: Das Kirschblatt ist eine altbekannte Aquarienpflanze. In der Kultur ist es nicht anspruchsvoll, braucht wegen seiner langen Blätter aber recht viel Platz.
Das Wasser darf nicht zu weich sein, weil das Kirschblatt sonst Kalzium- und Magnesium-Mangel bekommt. Auch bei Kalium-Mangel gehört der Wasserfreund mit zu den ersten Arten, die Mangelsymptome zeigen.
Anmerkungen: Es gibt verschiedenen Formen der Art, die unter sehr unterschiedlichen Handelsbezeichnungen angeboten werden. Die Form, die als Hygrophila corymbosa, Hygrophila corymbosa var. stricta "Blue" oder Hygrophila corymbosa ´Stricta´ im Handel ist, neigt im Aquarium sehr zu Chlorosen und Kleinblättrigkeit. Hygrophila siamensis hat unter Wasser hellere Blätter, die einen Hauch von Rot haben können. Sie sind länger und schmaler. Die Internodien sind kürzer. Insgesamt ist diese Form wüchsiger als die andere. Hygrophila corymbosa ´Mini´, ´Kompact´ oder ´Nana´ eignet sich gut zur Bepflanzung des Vordergrundes, weil sie nur etwa 6 bis 10 cm hoch werden. Es besteht ein hoher Eisenbedarf.

Sumpf-Ludwigie - Ludwigia palustris

Wassertemperatur: 18 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 30 - 50 cm
Beschreibung: Die Blätter sind oval mit verschmälerter Basis. Sie sind kreuzgegenständig um den Stängel angeordnet. Die Blätter sind etwa 4 cm lang und bis 2,5 cm breit. Die Oberseite ist hellgrün, olivgrün bis rot-braun oder weinrot. Die Unterseite blassgrün bis tiefrot.
Kultur: Die Ludwigie gilt allgmein als pflegeleichte Art. Aber sie mag lieber kühleres Wasser. Je wärmer es ist im Aquarium ist, desto mehr Licht benötigt sie. In Aquarien mit Temperaturen ab 24 °C verlangt sie mehr Licht, als in einem kleinen Komplettset mit nur eine Lampe zur Verfügung steht. Bei Lichtmangel strecken sich die Stängel und die Abstände zwischen den Blättern werden weiter und die unteren Blätter werden abgeworfen.Ludwigienbestände sollten auch nicht zu dicht gesteckt werden, weil sonst durch die Beschattung im unteren Bereich die Blätter abgeworfen werden.
Anmerkungen: Es gibt verschiedenen Formen mit grünen und mit roten Blättern.

Sumpf-Ludwigie - Ludwigia palustris

Wassertemperatur: 18 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 30 - 50 cm
Beschreibung: Die Blätter sind oval mit verschmälerter Basis. Sie sind kreuzgegenständig um den Stängel angeordnet. Die Blätter sind etwa 4 cm lang und bis 2,5 cm breit. Die Oberseite ist hellgrün, olivgrün bis rot-braun oder weinrot. Die Unterseite blassgrün bis tiefrot.
Kultur: Die Ludwigie gilt allgmein als pflegeleichte Art. Aber sie mag lieber kühleres Wasser. Je wärmer es ist im Aquarium ist, desto mehr Licht benötigt sie. In Aquarien mit Temperaturen ab 24 °C verlangt sie mehr Licht, als in einem kleinen Komplettset mit nur eine Lampe zur Verfügung steht. Bei Lichtmangel strecken sich die Stängel und die Abstände zwischen den Blättern werden weiter und die unteren Blätter werden abgeworfen.Ludwigienbestände sollten auch nicht zu dicht gesteckt werden, weil sonst durch die Beschattung im unteren Bereich die Blätter abgeworfen werden.
Anmerkungen: Es gibt verschiedenen Formen mit grünen und mit roten Blättern.

Javafarn - Microsorum pteropus

Wassertemperatur: 20 - 28 °C
pH-Wert: 5,0 - 8,5
Lichtbedarf: wenig bis mittel (beschattet)
Wuchshöhe: 30 - 50 cm
Beschreibung: Die Blätter sind oval mit verschmälerter Basis. Sie sind kreuzgegenständig um den Stängel angeordnet. Die Blätter sind etwa 4 cm lang und bis 2,5 cm breit. Die Oberseite ist hellgrün, olivgrün bis rot-braun oder weinrot. Die Unterseite blassgrün bis tiefrot.
Kultur: Dieser Farn eignet sich gut zum Bepflanzen von Wurzeln und Steinen. Er wächst langsam und veralgt dabei schnell. Darum sollte darum er nicht zu hell stehen. Schwarze Flecken an den Blättern entstehen durch einen Mangel an Kalium.
Anmerkungen: Dieser Farn ist seit den 1950er Jahren in Kultur. Es gibt verschiedene Varietäten mit gefiederten Blattspitzen oder Blatträndern, die unter den Namen "Windeløv", "Tropica" oder "Twisted Leave" im Handel sind. Außerdem gibt es noch eine sehr schmalblättrige Form, die "Trident" genannt wird. Bei "Orange Narrow" sind die Spitzen der Blätter orange.

Rundblättrige Rotala - Rotala rotundifolia

Wassertemperatur: 20 - 30 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,2
Lichtbedarf: mittel bis sehr viel
Wuchshöhe: ca. 50 cm
Beschreibung: Über Wasser wächst die Pflanze kriechend und hat runde, fleischige Blätter. Sie sind oberseits grün unterseits leicht weißlich rosa bis rot und etwa 5 bis 15 mm im Durchmesser. Unter Wasser sind die Blätter linealisch, dünn, je nach Lichtstärke oben hell grün bis rötlich und unten hell rot bis intensiv pink. Sie sind etwa 2 cm lang und 5 mm breit.
Kultur: Keine anspruchslose Pflanze, kann aber in weichem, sauberen Wasser an einer hellen Stelle in der Regel gut kultiviert werden. Sie muss von Zeit zu Zeit ausgelichtet werden, weil sich die Bestände sonst selbst beschatten und von unten verkahlt. Etwa 5 cm Zuwachs pro Woche sind durchschnittlich zu erreichen.
Anmerkungen: Für eine gute Ausfärbung und einen kräftigen Wuchs ist eine gute Belichtung und eine ausgewogene Mikronährstoffdüngung wichtig.

Quirlblättrige Rotala - Rotala wallichii

Rotala wallichii im Aquarium

Rotala wallichii ist eine anspruchsvolle Aquarienpflanze.
Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,0
Lichtbedarf: sehr viel
Wuchshöhe: ca. 30 cm
Beschreibung: Bei dieser Pflanze stehen die feinen Blätter in Quirlen. Die vierkantigen Stiele sind wenig verzweigt. Über Wasser sind die Blätter in 3 bis 12-zähligen Quirlen. Sie sind linealisch bis länglich, 2 bis 5 mm breit und dunkel grün. Bei der Unterwasserform sind die Blätter haarförmig und 1,5 bis 2,5 cm lang und rötlich braun.
Kultur: In der Kultur sehr anspruchsvoll. Nur bei starkem Licht kompakt im Wuchs. Bei zu geringem Lichtangebot verkahlen die Stängel von unten her. Der Boden muss mulmfrei sein. Die Pflanze braucht weiches, leicht saueres Wasser und freies Kohlendioxid, sowie eine ausgewogene Mikronährstoffversorgung. Sie kann monatlich 10-20 cm Wachstum zeigen, wenn die Bedingungen stimmen.
Anmerkungen: Nur für Pflanzenbecken von Liebhabern geeignet. Sehr dekorativ im Nanobecken, wenn eine ausreichend starke Beleuchtung installiert ist.

Zwerg-Vallisneria - Vallisneria nana "Striped" oder "Tiger"

Wassertemperatur: 22 - 26 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,2
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 15 bis 30 cm
Beschreibung: Kultur: Die Zwergvallisnerie wächst etwas langsamer als die bekannteren, größeren Arten. Sie braucht länger zum Anwachsen, ist aber genauso anspruchslos. Anmerkungen: Es sind zwei Formen der Art im Handel. Die kleinere hat sehr schmale Blätter. Sie wird etwa 30 cm hoch und kann auch in kleineren Aquarien gepflagt werden. Die hier vorgestellte Form hat breitere Blätter und wird mit 60 cm Blattlänge etwa doppelt so hoch. Wegen der Blattlänge flutet ein Großteil der Blätter, weshalb sich diese Form besser für Aquarien ab 112-Liter, wo sie nicht alles beschattet.

Sumpfschraube - Vallisneria spiralis und Vallisneria denseserrulata

Wassertemperatur: 22 - 26 °C
pH-Wert: 6,5 - 8,0
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 40 bis 60 cm
Beschreibung: Kultur: Die Vallisnerie ist eine sehr bekannte Aquarienpflanze und ist besonders für Einsteiger und Aquarienneueinrichtungen zu empfehlen. Anmerkungen: Die Pflanzen vertragen auch hartes Wasser und alkalischen pH-Wert. Sie sind für alle Aquarientypen geeignet.

Geeignete Pflanzen für Aquarien ab 160 Liter (100 x 40 x 40 cm)

In Aquarien ab 100 cm Länge können auch Pflanzen kultiviert werden, die einen Durchmesser von 30 bis 40 cm haben, ohne dass sie alle anderen Pflanzen verdrängen. Die Beckenhöhe von 40 cm ermöglicht es höhere Pflanzen zu kultivieren, bei denen man sonst nur die Blattstiele sehen würde.

Gitterpflanze - Aponogeton madagascariensis

Wassertemperatur: 18 - 22 °C
pH-Wert: 5,5 - 6,5
Lichtbedarf: mittel
Wuchshöhe: 30 bis 60 cm
Beschreibung: Kultur: Die Pflanzen sind sehr heikel in der Kultur und gehören nur in die Hände von erfahrenen Aquarianern und in gut eingefahrene Aquarien. Diese Wasserähre hat eine ausgeprägte Ruhephase, in der sie keine neuen Blätter bildet und alle alten Blätter abwirft. Während der Wachstumsphasen muss sie gut über den Boden mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie für den nächsten Austrieb Reserven in der Knolle speichern kann. Das Entfernen von Blättern oder ein Umpflanzen während der Wachstumszeit ist ein absolutes "No-Go". Die Etablierung der Pflanzen, so dass sie anwurzeln und neue Blätter bildet gelingt auch bei erfahrenen Pflanzenaquarianern nicht immer.
Anmerkungen: Es werden eine schmalblättrige und eine breitblättrige Form unterschieden. Besonders die breitblättrige Form bevorzugt kühleres Wasser mit Temperaturen bis 22 °C. Ihre Blätter können die Ausmaße von Tennsisschlägern annehmen. Für eine normales Gesellschaftsbecken ist die Pflanze nicht geeignet.

Ulvablättrige Wasserähre - Aponogeton ulvaceus

Wassertemperatur: 18 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: bis 60 cm
Beschreibung: Kultur: Die Pflanzen haben sehr zarte Blätter, breite, stark gewellte Blätter, die in dichten Rosetten wachsen. Diese Wasserähre hat eine ausgeprägte Ruhephase, in der sie keine neuen Blätter bildet und zum Teil alle alten Blätter abwirft. Während der Wachstumsphasen muss sie gut über den Boden mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie für den nächsten Austrieb Reserven in der Knolle speichern kann. Das Entfernen von Blättern oder ein Umpflanzen während der Wachstumszeit verträgt die Pflanze in der Regel nicht gut. Die dauerhafte Kultur über die Ruhephase hinaus gelingt auch bei erfahrenen Pflanzenaquarianern nicht immer.
Anmerkungen: Die Art ist relativ häufig zu bekommen. Charakteristisch sind die steifen Stacheln an der Knolle, die um den Vegetationspunkt herum stehen. Keine Pflanze für Anfänger und nichts für frisch eingerichtete Aquarien.

Hammerschlag-Wasserkelch - Cryptocoryne aponogetifolia

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: ca. 50 - 100 cm
Beschreibung:Die Blattstiele des Hammerschlag-Wasserkelche sind meistens zwischen 12 und 50 cm lang, können aber auch bis zu 100 cm lang werden. Die Blattflächen sind zusätzlich noch bis zu 80 cm lang. Sie sind dunkelgrün haben eine stark gebuckelte und gehämerte Struktur.
Kultur: Diese Art stammt von den Philippinen und wächst dort in Gewässern mit kalkhaltigem Wasser. Im Aquarium bevorzugen die Pflanzen mittelhartes bis hartes Wasser.
Wegen ihrer Höhe sehen diese Wasserkelche in flachen Aquarien mit weniger als 40 cm Wasserstand oft nicht gut aus. Zudem fluten die Blätter unter der Wasseroberfläche und beschatten das Becken.
Anmerkungen: Die Pflanzen enthalten Oxalatnadeln, die die Haut reizen. Beim Handieren im bestand kann es darum dazu kommen, dass die Hände und Arme zu jucken beginnen. Das kann zu Schwellungen und Rötungen führen, ist aber unbedenklich. Fische fressen die Pflanzen aus dem Grunde nicht. Deshalb werden die Pflanzen oft von Aquarianern verwendet, die pflanzenfressende Barsche aus den afrikanischen Grabenseen pflegen.

Geeignete Pflanzen für Aquarien ab 240 Liter (120 x 40 x 50 cm)

Ab dieser Beckengröße können Malawi-Barsche gepflegt werden. Die Tiere werden recht groß und die Einrichtung besteht aus Felsaufbauten. Auch für 4 bis 5 Goldfische reicht so ein Aquarium aus.

Roter Riesenwasserkelch - Cryptocoryne usteriana

Wassertemperatur: 22 - 26 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,2
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: ca. 40 cm
Beschreibung: Unter Wasser werden die Pflanzen etwa 100 cm hoch. Die Blattstiele werden bis 40 cm lang. Die Blattflächen werden etwa 30 - 60 cm lang und 5-10 cm breit. Die Blattoberseite ist hell bis dunkelgrün, die Unterseite grün bis rot-violett. Sie sind stark bullos.
Kultur: Diese Art stammt von den Philippinen und wächst dort in Gewässern mit kalkhaltigem Wasser. Im Aquarium bevorzugen die Pflanzen mittelhartes bis hartes Wasser.
Wegen ihrer Höhe sehen diese Wasserkelche in flachen Aquarien mit weniger als 40 cm Wasserstand oft nicht gut aus. Zudem fluten die Blätter unter der Wasseroberfläche und beschatten das Becken.
Anmerkungen: Die Pflanzen enthalten Oxalatnadeln, die die Haut reizen. Beim Handieren im bestand kann es darum dazu kommen, dass die Hände und Arme zu jucken beginnen. Das kann zu Schwellungen und Rötungen führen, ist aber unbedenklich. Fische fressen die Pflanzen aus dem Grunde nicht. Deshalb werden die Pflanzen oft von Aquarianern verwendet, die pflanzenfressende Barsche aus den afrikanischen Grabenseen pflegen.

Geeignete Pflanzen für Aquarien ab 240 Liter (120 x 40 x 50 cm)

Ab dieser Beckengröße können Malawi-Barsche gepflegt werden. Die Tiere werden recht groß und die Einrichtung besteht aus Felsaufbauten. Auch für 4 bis 5 Goldfische reicht so ein Aquarium aus.

Schwerpflanze - Echinodorus grisebachii "Bleheri"

Wassertemperatur: 22 - 26 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,2
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: ca. 40 cm
Beschreibung: Kultur: Diese Schwerpflanze ist unkompliziert in der Kultur. Sie bildet Blattrosetten aus hell bis mittelgrünen Blättern, aus denen lange Blütenstiele mit Jungpflanzen wachsen können. Die Blätter können unter Wasser bis zu 8 cm breit werden und stehen in dichten Blattrosetten mit Durchmessern bis 40 cm. Anmerkungen: Im Handel ist diese Form von Echinodorus grisebachii als "Echinodorus amazonicus" zu finden. Die Pflanzen haben schmalere Blätter und bilden kleinere Balttrosetten als "Echinodorus bleheri".

Geeignete Pflanzen für Aquarien ab 240 Liter (120 x 40 x 50 cm)

Ab dieser Beckengröße können Malawi-Barsche gepflegt werden. Die Tiere werden recht groß und die Einrichtung besteht aus Felsaufbauten. Auch für 4 bis 5 Goldfische reicht so ein Aquarium aus.

Großblättriger Sumppfreund - Limnophila aquatica Wassertemperatur: 24 - 27 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,5
Lichtbedarf: viel bis sehr viel
Wuchshöhe: 20 - 50 cm
Beschreibung: Die Blätter sind hellgrün und sehr fein gefiedert. Es sind zwischen 15 und 25 Blätter an jedem Blattknoten. Der Durchmesser der Blattrosetten kann bis zu 12 cm betragen.
Kultur: Der Großblättrige Wasserfreund ist eine anspruchsvolle Pflanze. Die Stängelpflanze wächst nicht so schnell, wie die Kleine Ambulie und verträgt auch ein häufiges Zurückschneiden nicht so gut. Außerdem braucht sie viel Licht.
Anmerkungen: Diese Art ist nur für große, hohe Aquarien geeignet. Die Pflanzen benötigen einen hellen, freien Standort, an dem sie möglichst ungestört wachsen kann. Um Stängelgrundfäulen zu vermeiden sollte der Boden beim setzen von Stecklingen mulmfrei sein. Häufiges Einkürzen kann zum Kümmern führen.

Geeignete Pflanzen für Aquarien ab 450 Liter (150 x 50 x 60 cm)

In hohen Aquarien macht es sich nahe des Bodens bemerkbar, dass die Lichtstärke mit zunehmender Wassertiefe geringer wird. Kleinbleibende Arten mit viel Lichtbedarf können in hohen Becken nicht immer gut gepflegt werden. Einen "Rasen" im Vordergrund kann man nur mit sehr viel Licht und optimierten Kulturbedingungen erhalten oder mit der Auswahl weniger lichtbedürftiger Arten. Gleichzeitig ermöglicht ein großes Aquarium aber die Kultur von imposanten Solitärpfanze.

Dauerwellen-Hakenlilie - Crinum calamistratum

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 5,5 - 8,0
Lichtbedarf: mittel
Wuchshöhe: 70 bis 200 cm
Beschreibung: Die schmalen, gekräuselten Blätter sind nur etwa 0,2 bis 0,7 cm breit und werden 70-200 cm lang. Die Blattrosette geht aus einer etwa 10 cm langen Zwiebel mit einem Durchmesser von ca. 3 cm hervor. Die duftenden, weißen Blüten stehen allein oder in Gruppen bis zu drei auf einem bis zu 80 cm langen Blütenstandstiel.
Kultur: Die Pflanzen sind nicht sehr anspruchsvoll. Sie benötigen lediglich einen ausreichend hohen Bodengrund (ca. 8 cm), damit die Zwiebel gut verankert ist. Der Bodengrund sollte nährstoffreich sein. Die Art mag Strömung. Die Vermehrung erfolgt über Brutzwiebeln.
Anmerkungen: Die Hakenlilien kommen auch im Aquarium zur Blüte.

Flutende Hakenlilie - Crinum natans

Wassertemperatur: 22 - 30 °C
pH-Wert: 5,5 - 8,0
Lichtbedarf: mittel
Wuchshöhe: 70 bis 140 cm
Beschreibung: Die ungestielten Blätter werden bis 140 cm lang und 3 bis 5 cm breit. Der Blattrand ist unregelmäßig gewellt und gezähnt. Die Zwiebel hat einen Durchmesser von 7 bis 10 cm. Der Blütenstiel wird bis 90 cm hoch und hebt die Blüten aus dem Wasser. Er trägt 3 bis 5 weiße und wohlriechende Blüten.
Kultur: Die Pflanzen wachsen in der Natur in Brackwasser (Gezeitenbereich) auf Schlickböden. Brackwasser ist aber für eine Kultur nicht notwendig. Die Pflanzen lassen sich gut in mittelhartem bis hartem Aquarienwasser kultivieren. Wegen der Größe der Zwiebel ist ein hoher Bodengrund notwendig. Der Nährstoffbedarf ist hoch. Eine Bodendüngung ist zu empfehlen. Bei starkem Licht ist die Noppung der Blätter stärker.
Anmerkungen: Sehr gute Pflanze für Ostafrika-Barschbecken, weil die bitteren, giftigen Blätter von den Fischen nicht gefressen werden. Die Hakenlilien kommen unter guten Bedingungen auch im Aquarium zur Blüte.

Thailändische Hakenlilie - Crinum thaianum

Wassertemperatur: 22 - 30 °C
pH-Wert: 5,5 - 8,0
Lichtbedarf: mittel
Wuchshöhe: 70 bis 140 cm
Beschreibung: Die Pflanzen haben Zwiebeln mit einem Durchmesser von etwa 6 cm. Die bandförmigen Blätter sind 50-300 cm lang und etwa 1,5 bis 2,5 cm breit. S ie sind glatt bis spiralig gedreht und grün. Der Blattrand ist fein gezähnt.
Der Blütenstandstiel ist ca. 80 cm lang und trägt bis zu 10 weiße, duftende Blüten.
Kultur: Wegen der großen Zwiebel benötigt die Pflanze einen hohen Bodengrund ab etwa 8 cm. Die Zwiebel der Pflanze sollte man nur zu 2/3 in den Boden eingraben. Die Vermehrung erfolgt über Brutzwiebeln. Die flutenden Blätter können problemlos abgeschnitten werden, wenn sie den übrigen Bewuchs zu stark beschatten. Blüten bilden sich, wenn die Nächte kürzer als 12 Stunden sind.
Anmerkungen: Wegen der Länge ihrer Blätter sind die Pflanzen nur für Aquarien mit einer Höhe ab 50 cm zu empfehlen. Sehr gute Pflanze für Ostafrika-Barschbecken, weil die Blätter von den Fischen nicht gefressen werden.

Echinodorus "Rubin"

Wassertemperatur: 22 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 8,0
Lichtbedarf: viel bis sehr viel
Wuchshöhe: ca. 60 cm
Beschreibung: Über Wasser wird die Sorte 5 bis 15 cm hoch. Im Winter liegen die Blätter flach am Boden, so dass nur eine Höhe von etwa 3 cm erreicht wird. Die Unterwasserform wird 60 cm hoch. Die Blätter sind lanzettlich, 15 - 35 cm lang und 3 bis 5 cm breit. Bei gutem Licht ist die Pflanze intensiv rotbraun.
Kultur: Großer Echinodorus mit hohem Nährstoff- und Lichtbedarf. Zu hohe pH-Werte und hartes Wasser können zu Kohlendioxidmangel führen. Dann beginnt die Pflanze Kohlenstoff durch biogene Entkalkung zu gewinnen. dadurch bilden s9ch weiße bis grau-grüne Beläge auf den Blättern. Anmerkungen: Wegen ihrer Größe ist die Sorte für hohe Aquarien ab 50 cm zu empfehlen.

Riesen-Vallisnerie - Vallisneria australis

Wassertemperatur: 22 - 26 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,2
Lichtbedarf: mittel bis viel
Wuchshöhe: 100 bis 300 cm
Beschreibung: Die bandförmigen Blätter werden bis zu 3 m lang und 11-35 mm breit. Ihre Spitze ist abgerundet bis spitz.
Als "Vallisneria neotropicalis" oder "Vallisneria americana var. americana ´Marmor´" wird eine marmorierte, schmalblättrigere Form dieser Riesenvallisnerie verkauft. Entlang der querverlaufenden Blattadern ist bei diesen eine rötlich braune Zeichnung sichtbar. Bei starkem Licht ist die gesamte Blattspreite rötlich. Bei schwachem Licht verschwindet die Musterung. Die Blätter sind etwa 1 cm breit und werden bis 100 cm lang.
"Vallisneria gigantea ´Rubra´" ist bei ausreichend Licht flächig rot. Sie wird bis zu 2 m hoch. Es gibt auch eine kleiner bleibende Selektion, deren Blätter nur 60 cm lang werden und eine schmalere, stumpfe Blattspitze haben. Sie wird als "Vallisneria gigantea ´Dwarf´" oder "Zwerg-Riesenvallisnerie" bezeichnet. Sie lässt sich auch in kleinen Aquarien pflegen.
Eine andere Selektion hat schmale, spitz zulaufende, rein grüne Blätter. Diese "Vallisneria gigantea ´Narrow´" ist schmaler und hat spitzer zulaufende Blätter. Auch bleibt sie etwas kleiner als die normale Riesenvallisnerie.
Bei Vallisneria "Serpanta Rubra" bzw. "Rubra Serpanta" sind einige Blattspreiten bullös. Sie haben teilweise eine Strichelung wie "Marmor".
Kultur: Die Riesenvallisnerie verträgt es schlecht, wenn ihre Blätter eingekürzt werden. Darum gedeiht sie deuctlich besse in großen Aquarien, in denen sie nicht zurückgeschnitten werden muss.
Anmerkungen: Diese Art wurde 2007 neu beschrieben. Es hat sich gezeigt, dass die bei uns in Aquarien kultivierten Formen der Riesenvallisnerie, die als Vallisneria gigantea bekannt ist, dieser Art abstammt.