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Veranstaltungsberichte

Die Zierfischfreunde Warendorf fahren zu verschiedenen Messen und stehen im ständgen Austausch mit anderen Aquarienvereinen der Region und besuchen deren Börsen und Vereinsabende. Auf dieser Seite findet Ihr Berichte über die verschiedenen Veranstaltungen.

Einweihungsfeier beim Aquaristik-Treff Lübbecke e. V. am 4. und 5. Mai 2019

Einladung nach Lübbecke

Programm in Lübbecke
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Im Jahr 2018 gründeten einige Aquarianern den Aquaristik-Treff Lübbecke e. V., mieteten ein leerstehendes Industriegebäude im Ortsteil Nettelstedt und begannen sich dort einen Aquarienraum einzurichten. Am ersten Wochenende im Mai 2019 fand dann die Einweihungsfeier und gleichzeitig die Feier zum einjährigen Bestehen des Vereins statt.
Der Verein hatte im Verlauf des letzten Jahres eine schöne Ausstellung zusammen gestellt, die alle Bereiche der Vivaristik abdeckte und boten Besuchern ein attraktives Programm. Wir besuchten die Ausstellung am Sonntagnachmittag.

Dem Verein stehen umfangreiche Räumlichkeiten inklusive einer Küche zur Verfügung. Im Ausstellungsraum sind mehrere kleinere und größere Aquarien eingerichtet. Es sind Malawi-Cichliden, Lebendgebärende (Platys, Black Mollys, Gubbys), Kampffische, Skalare und Welse zu sehen. In einem Kaltwasseraquarium schwimmen Goldfische, Moderlieschen, Bitterlinge und Gründlinge. Eine große Teichmuschel filtriert Nahrung aus dem Wasser. In einem Aqua-Terrarium leben Rote Mangrovenkrabben. Ein Terrarium, dass die Aquarianer aus den Beständen eines anderen Vereins übernommen haben, ist das Zuhause mehrerer Kornnattern. Ein besonderer Hingucker war das "Barre-Aquarium", dass auf Bierkästen gestellt und mit Bierflaschen dekoriert war. Als Hintergrund diente das Logo der Lübbecker-Privatbrauerei Barre. In dem Becken tummelten sich Rainbow-Streamer. Außerdem waren zu sehen: ein Pflanzenbecken mit diversen bodendeckenden Vordergrundpflanzen, ein Nanoaquarium mit Kampffischen, ein Meerwasser-Nano-Aquarium und Nanobecken mit Garnelen und kleinen Fischen.

Banner vor dem Eingang
Blick in die Ausstellung des Aquarienvereins
Blick in die Ausstellung des Aquarienvereins
Blick in die Ausstellung des Aquarienvereins
Malawi-Barsche in der Ausstellung in Lübbecke
Kaltwasseraquarium
Gründling in Lübbecke
Muschel im Kaltwasseraquarium
Pflanzenbecken
Nano-Aquarium mit Kampffisch
Aquarium mit Platys und Black Mollys
Terrarium mit Kornnattern
Kornnatter
Becken mit schwarzen Guppys
Bier-Aquarium mit Rainbow-Streamern
Aqua-Terrarium mit Roten Mangrovenkrabben
  • Banner vor dem Eingang
  • Blick in die Ausstellung des Aquarienvereins
  • Blick in die Ausstellung des Aquarienvereins
  • Blick in die Ausstellung des Aquarienvereins
  • Malawi-Barsche in der Ausstellung in Lübbecke
  • Kaltwasseraquarium
  • Gründling in Lübbecke
  • Muschel im Kaltwasseraquarium
  • Pflanzenbecken
  • Nano-Aquarium mit Kampffisch
  • Aquarium mit Platys und Black Mollys
  • Terrarium mit Kornnatter
  • Kornnatter
  • Becken mit schwarzen Guppys
  • Bier-Aquarium mit Rainbow-Streamern
  • Aqua-Terrarium mit Roten Mangrovenkrabben
In einem angeschlossenen Raum hinter der Ausstellung gab es einen Verkauf von Kleidung, Schmuck und Stofftieren, dessen Erlös zu 100% der "Initiative Eltern Krebskranker Kinder in Minden e. V." zu Gute kam.
Außerdem konnten die Besucher aus einer Verkaufsanlage verschiedene Fische, Schnecken und Pflanzen kaufen.
Im Rahmen der Veranstaltung bot der Verein in einer gemütlich dekorierten Cafeteria Kaffee, Softdrinks, Kuchen, Torte, Muffins und frische Waffeln an. In einer Spielecke, konnten sich Kinder mit Spielzeug und Büchern beschäftigen. Im Hof war eine Grillbude aufgebaut, die die Besucher mit Pommes, Steak und Bratwurst versorgte.

Die Ausstellung war an beiden Tagen gut besucht. Das fotografieren der Aquarien ohne Besucher im Bild (Datenschutz!) gestaltete sich schwierig und war es gegen Ende der Veranstaltung möglich.
Uns hat die Ausstellung sehr gut gefallen. Natürlich haben wir uns auch über das Wiedersehen mit den netten Vereinsfreunden aus Lübbecke gefreut, die uns im letzten Jahr am Tag des öffentlichen Aquariums besucht hatten.
Wir wünschen dem Aquaristik-Treff Lübbecke viel Erfolg und Freude an der Aquaristik in den kommenden Jahren und freuen uns auf weitere Veranstaltungen in den Vereinsräumen.

85. VDA-Bundeskongress in Siegen am 27. und 28. April 2019

Impressionen vom VDA-Bundeskongress in Siegen

Impressionen vom 85. VDA-Bundeskongress in Siegen 2019
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Zeitungsausschnitt

Die Siegener Zeitung berichtete über den erfolgreichen Kongress.
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Unter dem Motto "Eine Reise durch die Vivaristik" richtete der Bezirk 15 Rheinland-Pfalz am 26. April 2019 den jährlichen VDA-Verbandstag und am Samstag den 27. April und Sonntag den 28. April den 85. Bundeskongress in der Siegerlandhalle in Siegen aus. Organisatoren war Ferdinand Wurm und seine Kameraden von den Aquarienfreunden Siegerland e. V..
Auf den VDA-Bundeskongressen finden sich jedes Jahr Mitglieder von Aquarien- und Terrarienvereinen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um sich über das Hobby zu informieren. Ferdi Wurm hatte dazu ein tolles Programm zusammengestellt, dass Themen aus Süßwasser-, Meerwasser-, Kaltwasseraquaristik, Terraristik und Arten- und Umweltschutz umfasste und damit das gesamte Spektrum des VDA abdeckte.
Am Samstag begann der Kongress mit der Begrüßung durch den VDA-Präsident Jens Crueger und Grußworten vom Siegener Bürgermeister Steffen Mues. Danach stimmte der Film "Eine Reise durch die Vivaristik" von Franz-Peter Müllenholz von den Fisch Knipsern Köln (FKK) die Anwesenden mit einem Einblick in die Vielfalt des Hobbys auf die Vorträge der nächsten 2 Tage ein. Es folgte eine Reihe sehr informativer Vorträge deren Inhalt wir kurz auf einer eigenen Seite über den 85. VDA-Bundeskongress für Euch zusammen gefasst haben. Zu den Referenten gehörte auch unsere Geschäftsführerin Maike Wilstermann-Hildebrand, die auf dem Kongress die Ergebnisse zur "Ernährung von Aquarienpflanzen" aus dem Workshop der Wasserpflanzenfreunde Anfang März vorstellte.
Zwischen 100 und 150 Besucher von Aquarien- und Terrarienvereinen aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Veranstaltung teil. In den Pausen zwischen den Vorträgen wurden neue Bekanntschaften gemacht und alte gepflegt. Im Foyer vor dem Veranstaltungssaal waren an einem Stand der Aquarienfreunde Siegerland und der Regionalgruppe NRW des Arbeitskreis Wasserpflanzen umfangreiches Infomaterial ausgelegt. Unter anderem waren Ausgaben der Viviparos, dem Magazin des VDA-Arbeitskreises Lebendgebärende Aquarienfische, der Aqua Planta vom Arbeitskreis Wasserpflanzen e. V. und Ausgaben der VDA-aktuell.
Auf den Bundeskongressen werden auch verdiente Ehrenamtliche des Verbandes geehrt. In diesem Jahr erhielt unser Kassierer Rudolf Pohlmann die Bronzene Plakette des VDA.
Wir freuen uns auf den 86. VDA-Bundeskongress am 16. und 17.Mai 2020 in Lübeck.

VDA-Bezirkstag vom Bezirk 21 beim Aquarium Recklinghausen Süd e. V.

Ausstellung im Aquarium Recklinghausen Süd

Aquarium Recklinghausen
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Am 13. April 2019 fand der Bezirkstag des VDA-Bezirks 21 in Recklinghausen statt. Der Bezirksvorsitzende Klaus-Dieter Konopka hatte zu einer Weiterbildung zum Thema Vereinsrecht eingeladen. Gastgeber der Veranstaltung war der Verein Aquarium Recklinghausen Süd e. V..
Etwa 35 Vertreter von verschiedenen Aquarienvereinen und Arbeitsgemeinschaften aus dem Bezirk 21 und den Nachbarbezirken waren der Einladung gefolgt. Die "Zierfischfreunde Warendorf e. V." sind Mitglied des VDA-Bezirks 24 Ostwestfalen-Lippe und waren auf diesem Bezirkstag nur als Gäste dabei.
Die auf Vereinsrecht und Datenschutz spezialisierte Rechtsanwältin Mariana Kopras führte mit einem Vortrag "Grundlagen des Vereinsrechts und Organhaftung" in das Thema ein. Sie schilderte die Unterschiede in der Haftung von Vereinsvorständen von eingetragenen und von nicht eingetragenen Vereinen und von ehrenamtlichen und bezahlten Vorständen. Außerdem legte sie die Verpflichtungen und Rechte des Vorstands und der Vorstandsmitglieder dar. Ein weiteres Thema waren notwendige und empfehlenswerte Inhalte in der Vereinssatzung, der Zeitraum der Haftung und Verjährungsfristen. In der nachfolgenden Diskussion wurden unter anderem Fragen zur Verkehrssicherung in Gebäuden und auf Vereinsgeländen beantwortet.

Während der Veranstaltung wurden die Besucher mit Bratwurst im Brötchen, belegten Brötchen, Kuchen und Getränken versorgt. Der Aquarienverein "Aquarium Recklinghausen-Süd e.V." betreibt in seinem Vereinsheim eine öffentliche Aquarienausstellung und einen Verkauf von Zierfischen und Aquarienpflanzen. In den Pausen war die Ausstellung geöffnet und die Besucher konnten sich unter anderem Altum-Skalare, Piranhas mit Jungtieren, Fadenfische, Salmler, verschiedene Barschen und Barben ansehen.

Nach der Mittagspause wurde die Bezirksversammlung vom Vorsitzenden über verschiedene Anträge zum VDA-Bundeskongress in Siegen informiert und stimmte über diese ab.

Zum Abschluß nutzen einige Besucher die Möglichkeit diverse Fischen und Pflanzen bei den Gastgebern in Recklinghausen zu erwerben.

Wochenende der offenen Tür bei den Aquarienfreunden Schnathorst e. V.

Aquarienfreunde Schnathorst

Ausschnitt aus der Ausstellung der Aquarienfreunde Schnathorst e. V.
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Alle 2 Jahre veranstalten die Aquarienfreunde Schnathorst e. V. eine "Wochenende der offenen Tür" in ihren Vereinsräumen. Die Veranstaltung findet im Wechsel mit dem ebenfalls alle zwei Jahre stattfindenden "Aquarianertagen Hüllhorst-Tengern" statt. 2019 war die Veranstaltung vom 23. bis zu 24. März. Wir haben die Ausstellung am 23.03.2019 besucht.
Der Aquarienverein hat Räume in der Turnhalle der Grundschule Schnathorst, in denen es eine ständige Ausstellung von eingerichteten Aquarien gibt, sowie eine Börsenanlage.
Bei unserem Besuch sahen wir ein Riffaquarium mit Fischen und Korallen, ein Terrarium mit Höckerschildkröten und 14 schön gestaltete Süßwasseraquarien. In dekorativ bepflanzten Gesellschaftbecken schwammen verschiedene Barben (z. B. Moosbarben, Fünfgürtelbarben, Sumatrabarben), Salmer (z. B. Schwarzer Neon, Kongosalmer, Rotkopfsalmer), Welse (Panzerwelse, Hexenwelse, Antennenwelse) und Barsche (Malawi-Barsche, Skalare, Schneckenbuntbarsche). Außerdem gab es ein Aquarium mit kleinbleibenden Goldfischen. Eine Besonderheit war das Becken mit den Blinden Höhlensalmern.
Für die Unterbringung von Pflanzen und Tieren für die Börsen, hat der Verein zusätzlich eine Anlage mit unbepflanzten Aquarien, die am Tag der Veranstaltung mit einem sehr vielfältigen Angebot von Fischen, Schnecken und Pflanzen besetzt war. Sämtliche angebotenen Tiere stammen aus den Nachzuchten von Vereinsmitgliedern. Darunter waren unter anderem Kakaduzwergbuntbarsche, Antennenwelse, Panzerwelse, Fadenfische und Tylomelania-Schnecken in 2 Farbschlägen.

Zum Rahmenprogramm gehörten eine Tombola und ein aquaristischer Flohmarkt mit Bücher, Filtern, Heizern und allerlei anderem Zubehör. Im Innenhof der Schule und in der Cafeteria konnten sich die Besucher mit Pommes, Bratwurst, Popcorn, Kuchen, Torte und Getränken versorgen.

Mehr Informationen über den Verein und seine Veranstaltungen gibt es hier: www.aquarienfreunde-schnathorst.info

7. Jahrestreffen des WAC (West African Cichlids)

WAC-Treffen in Dülmen

7. WAC-Treffen in Dülmen
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Vom 15. bis zum 17. März 2019 fand im Hotel Mersfelder Hof in Dülmen das Jahrestreffen der WAC-Group statt und unser 1. Vorsitzender Cord Hildebrand war dabei.

Das Treffen begann am Freitag um 20:30 Uhr mit der Eröffnung durch Michel Keijman, dem Gründer der WAC und Organisator der Treffen. Danach eröffnete Christophe Aubin das Vortragsprogramm mit "Catching killi in Cameroon".

Am Samstag begann das Vortragsprogramm mit Uwe Werner: "Cameroon biotopes (above & underwater)".
Melanie Stiassny setzte das Programm mit dem Vortrag "Life in a vortex: updates from the lower Congo" fort. Der Kongo ist in seinem Unterlauf zum Teil über 200 Meter tief und unfassbare Wassermassen rasen durch ein enges 300 km langes Tal. Fischarten, die in der Tiefe leben, sterben, wenn sie die Strömung nach oben reißt, durch die plötzliche Verändunge des Wasserdrucks. Die Erforschung dieser Arten ist ausgesprochen schwierig.
Nach der Mittagspause referierte um 14 Uhr Martin Grimm über "Catfish from Tansania".
Als nächstes besuchte die Gruppe das "Aqua Haus Dülmen", das kurz vorher zwei neue Lieferungen aus West Afrika bekommen hatte.
Der Abend klang mit einem Video-Bericht von Andreas Gahler und Achim Ulmer über die "WAC-Collectng Tour 2017" aus.

Am Sonntag war der erste Vortrag von "Searching for Plataplochilus" von Christophe Aubin. Nach der Kaffeepause berichtete Melanie Stiassny über "Teleogramma - new insights and new species".

Nach dem Mittagessen führte Frederic Schedel in seinem Vortrag "Introduction into the extraordinary fish fauna of Katanga (Democratic Republic of the Congo)", seine Zuhörer in die Fischfauna der Republik Kongo ein.
Ab 15 Uhr konnten die Besucher dann auf der Börse Fische erwerben. Das Treffen endete mit der Verlosung der Preise aus der Tombola und den Schlussworten von Michel Keijman.

Mehr Informationen über die WAC-group und die Treffen gibt es hier: www.wacmeeting.nl

1. Workshop "Aquarienpflanzen" der Wasserpflanzenfreunde

Workshop in Müssingen

Bilder vom 1. Aquarienpflanzen-Workshop
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Am 3. März 2019 fand der 1. Aquarienpflanzen-Workshop der Wasserpflanzenfreunde statt. An diesem Tag drehte sich alles um die Pflanzen im Aquarium. Was für Aufgaben erfüllen die Pflanzen im Aquarium? Welche Bedürfnisse haben sie? Welche Nährstoffe brauchen Pflanzen und woran erkennt man Mangelsymptome? Unterstützt durch eine Powerpointpräsentation mit Grafiken von den Charakteristika verschiedener Nährstoffmängel und Fotos von Aquarienpflanzen mit typischen Mangelsymptomen, führte Maike Wilstermann-Hildebrand die Teilnehmer durch die Veranstaltung. 14 Aquarianer hatten sich zu dem Workshop zusammen gefunden und brachten ihre Beobachtungen in den Erfahrungsaustausch mit ein.
Nach dem theoretischen Teil gingen die Gespräche im Keller bei der Aquarienanlage weiter. Den Pflanzen direkt zu sehen, gab den Gesprächen noch einmal neue Impulse. Wasserproben wurden auf ihren Nährstoffgehalt getestet und einige mitgebrachte Aquarienpflanzen fanden ein neues Zuhause.
Nach einem gemeinsamen Abendessen in lockerer Atmosphäre verließen die letzten Teilnehmer gegen 20 Uhr zufrieden den Veranstaltungsort.
Einen Bericht mit Bildern von dem Treffen ist auf der Homepage der Wasserpflanzenfreunde. Dort kann auch das Handout vom Workshop als pdf herunter geladen werden.

"Klönschnack-Abend" am 18.01.2019

Raubschnecke

Raubschnecke Anentome helena
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Für eine näheres Kennernlernen, derjenigen Besucher, die am "Tag des öffentlichen Aquariums" zum ersten Mal bei uns waren, gab es am 18. Januar den "Klönschnack-Abend". In kleiner, geselliger Runde wurde an dem Abend über Fischbesatz und Beckenplanung, Krebse, Schnecken und Futtersorten gesprochen. Dabei wurden allerlei Anekdoten ausgetauscht.
Beim Blick in die Becken im Keller kamen dem Einen oder Anderem neue Ideen für das eigene Aquarium. Auf dem Treffen war auch ein Lehrer, der die Viviaristik AG einer warendorfer Schule leitet und Interesse äußerte einmal mit den Kindern im Aquarienkeller vorbei zu schauen und eventuell auch eines der Aquarien in der Schule gemeinsam mit den Zierfischfreunden Warendorf neu zu gestalten. Auf diese Weise würde sich für uns eine gute Möglichkeit bieten Kinder und Jugendliche im Hobby zu unterstützen.
Es gibt ein großes Interesse die aquaristischen Veranstaltungen in NRW zu besuchen. Da aber die meisten Veranstaltungen mindestens eine Fahrtstunde oder mehr von Warendorf entfernt stattfinden, haben die Wenigsten Lust alleine zu fahren. Auf dem Treffen nutzte eine kleine Gruppe die Gelegenheit, sich zu einem gemeinsamen Besuch der Zierfischbörse in Osnabrück am folgenden Tag zu verabreden.

Arbeitstagung des VDA-Bezirks 24 Ostwestfalen-Lippe am 11. November 2018

Teil der Aquarienanlage und seiner Bewohner

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Am 11. November 2018 fand beim Bezirksvorsitzenden Reiner Pottmeier in Geseke die Herbsttagung des VDA-Bezirks 24 statt. Vertreter aller Vereine des Bezirks fanden sich um 14 Uhr am Tagungsort ein und begannen das Programm mit einer Besichtigung der Pottmeierschen Aquarienanlage. Neben verschiedenen Sturisomas, Panzer- und L-Welsen gab es hier vor allem Lebensgebärende zu sehen, aber auch Garnelen wuselten zwischen Moos und anderen Pflanzen herum. Auf der anschließenden Versammlung wurden der Vorstand einstimmig entlastet und dann einstimmig wiedergewählt.
Alter und neuer Bezirksvorsitzender ist Reiner Pottmeier.

Börse der Gesellschaft für Aquarien- und Terrarienkunde Wuppertal e. V. am 10. November 2018

auf der Börse in Wuppertal

Auf jeder Börse trifft man auf alte Bekannte und dann steht der Spaß im Vordergrund.
Jedes Jahr im Herbst veranstaltet die Gesellschaft für Aquarien- und Terrarienkunde Wuppertal e. V. eine Börse. Neben Verkaufsständen mit Fischen, Garnelen, Pflanzen und Zubehör gibt es eine große Tombola und Beratung durch die Vereinsmitglieder. Kaffee, Würstchen und von den Vereinsmitgliedern selbst gemachte Salate, Kuchen und Torten runden das Angebot ab.
Die Börse war sehr gut besucht und das Angebot sehr umfangreich. An Fischen wurden unter anderem Guppys, Rote und Schwarze Neons, Keilfleckbarben, Skalare, Diskus, Kampffische, Fiederbartwelse, Antennenwelse, Killifische und Kakadu-Zwergbuntbarsche angeboten. Verschiedene Farbschläge von Garnelen waren ebenso zu finden wie Orange Zwergflußkrebse (CPO). Mehrere Anbieter hatten Pflanzen dabei, die im Topf, im Bund oder aufgebunden auf Holz oder Stein angeboten worden. Neben Javafarnen und Echinodorus waren auch Besonderheiten wie Pogostemon helferi, Hygrophila pinnatifida, Bucephalandras und Cryptocoryne cordata zu finden. Außerdem gab es Zubehör wie Kescher, Dekomaterial, Holzwurzeln, Pumpen, Filter und Messlöffel zum Dosieren von Staubfutter.
Auch Futter wurde in den verschiedensten Formen angeboten.
Die Börse begann um 14 Uhr. Wir waren etwa gegen 15 Uhr dort. Zu dem Zeitpunkt war es in der Halle noch recht voll. Etwa eine halbe Stunde später war es einfacher die Stände zu besuchen und das Angebot war unverändert gut. Nur bei wenigen Anbietern waren einzelne Angebote ausverkauft.
Informationen zum wuppertaler Verein und seinen Veranstaltungen, findet Ihr auf der Homepage des Vereins.

"Tag des öffentlichen Aquariums" 4. November 2018

ein Werbebanner vom Tag des öffentlichen Aquariums
2018 nahmen die Zierfischfreunde Warendorf zum ersten Mal am "Tag des öffentlichen Aquariums" teil. Wir luden die Warendorfer zu unserem 1. Vorsitzenden nach Hause ein und öffneten den Aquarienkeller für die Besucher. Zum Angebot gehörten neben der Führung, Ansichts- und Informaterial über Aquarienpflanzen, Fische, Wirbellose und Fischkrankheiten, eine kleine Pflanzenbörse, sowie Kaffee und Kuchen.

Nachdem wir den Termin mit einer Pressemitteilung bekannt gegeben hatten, wurde die lokalen Zeitungen auf uns aufmerksam. Sowohl "Die Glocke" als auch die "Westfälischen Nachrichten" kamen bereits im Vorfeld und berichteten in großen Artikeln in den Lokalteilen ihren Samstagsausgaben von unserem Verein und der Möglichkeit uns zu besuchen.

Diese schönen Artikel machten viele Leute auf uns aufmerksam. Etwa 50 Leute habe uns an dem Sonntag besucht, um um sich die Aquarien anzusehen und uns kennen zu lernen. Darunter waren sowohl Neugierige, die sich einfach einmal eine Aquarienanlage ansehen wollten, als auch aktive Aquarianer aus der Region. Einige hatten uns durch die Ankündigung in den sozialen Medien gefunden, andere waren am Sonntag einfach den Hinweisschildern gefolgt.
Collage vom Tag des öffentlichen Aquariums 2018

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Die Meisten aber, sind durch die tollen Zeitungsartikel in der "Glocke" und den "Westfälischen Nachrichten" auf uns aufmerksam geworden. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch vom "Verein für Aquarien- und Terrarienkunde Münster 1908 e.V." und vom "Aquaristik-Treff Lübbecke e. V.". Außerdem waren Mitglieder des "Arbeitskreis Wasserpflanzen e. V." und des "Arbeitskreis Wirbellose der Binnengewässer e. V." dabei. Das ausgelegte Infomaterial fand großen Anklang und wir mussten tatsächlich am Nachmittag noch einmal einige Exemplare des Jahresprogramms nachdrucken. Viele Aquarianer waren freudig überrascht, dass es in Warendorf einen Aquarienverein gibt und wir haben sogar neue Mitglieder für den Verein gewonnen.
Der Aktionstag war für uns eine gute Möglichkeit, uns der Öffentlichkeit zu präsentieren und die positive Resonanz war sehr erfreulich.
Für uns war der "Tag des öffentlichen Aquariums" ein voller Erfolg.

Mehr Informationen über den Aktionstag und die Zeitungsartikel findet Ihr auf der Seite über den "Tag des öffentlichen Aquariums".

10. Internationales Meerwassersymposium Lünen im September 2018

Vortrag über Filtersysteme in Lünen

Das Meerwasser-Symposium in Lünen fand 2018 bereits zum 10. Mal statt.

Vortrag über Filtersysteme in Lünen

Die Teilnehmer bekamen ein Anspruchsvolles Vortragsprogramm geboten.
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Am 15.09. und 16.09.2018 fand zum 10. Mal das Internationale Meerwassersymposium in Lünen statt. Rund 100 Teilnehmer hatten sich zusammengefunden, um sich über Alles rund um die Meerwasseraquaristik auszutauschen. Das Motto der Veranstaltung lautete "Optimale Meerwasser Aquaristik". Auf dem Programm standen 13 Vorträge, die Anregungen für Diskussion und Meinungsaustausch gaben.
Am Samstag begann die Vortragsreihe mit Michael Mrutzek "Das Lankayan Projekt - Tourismus verbunden mit Umweltschutz und Bildung". Lankayan ist eine zu Malaysia gehörende Insel vor der Nordostküste von Borneo. Dort gibt es Schutzgebiet, die "Sugud Islands Marine Conservation Area", in dem das "Lankayan Island Dive Resort" liegt. Diese Tauchbasis bietet Ökotourismus an.
Dieter Untergasser referierte im Anschluss über "Krankheiten der Meerwasserfische und ihre Behandlung". Als Leiter des "Arbeitskreis Fischkrankheiten" hat er seit vielen Jahren Erfahrungen mit den verschiedenen Erkrankungen von Fischen, ihren Ursachen und ihrer Behandlung.
Burkhard Ramsch verglich dann die "Filtersysteme in modernen Hobby- und Großaquarien". Er gliederte seinen Vortrag die in drei Gruppen: Filtertechnik die entfernt, umwandelt oder hinzufügt. Die Filteranlagen in den Großaquarien funktionieren nach den selben Prinzipen, wie die kleinen Filter am heimischen Meerwasseraquarium. Sie sind jedoch deutlich größer und durch gezielte Steuerung der Anlagen effektiver.
In der Mittagspause gab es reichlich Gelegenheit für "Meet and Greet". Besucher und Referenten diskutierten und tauschten Erfahrungen aus. Außerdem wurden die Präsentationsstände der Sponsoren besucht und Informationen zu neuen Produkten eingeholt. Es gab Gelegenheit alte Bekannte zu treffen und neue Bekanntschaften zu machen.
Nach der Pause war Marco Hasselmann mit seiner energiegeladenen Vortragsweise genau der richtige Referent, um die Besucher aus dem Mittagstief zu holen. Er berichtet in seinem Vortrag "Berliner Knorpel - Haie im Aquarium" über die Erfahrungen von Haltung von Haien, Rochen und Chimären im Berliner Aquarium.
Im Anschluss berichteten Hans-Werner Balling und Dr. Marcus Wengel von der Firma Tropic Marin in ihrem Vortrag "Vom Kalkwasser zum Carbocalcium" über die technischen Entwicklungen bei der Zugabe von Calcium und Karbonat in Riffaquarien.
Den Abschluss machte am Samstag der Meeresbiologe Stephan Moldzio mit seinem Vortrag über Korallen "Die Baumeister der Korallenriffe".
Während des Abendessens konnten die Besucher sich in einem Video-Vortrag noch einmal in die "Unterwasserwelt von Lankanyan" entführen lassen.

Weichkorallen im Aquarium

Weichkorallen im Aquarium.
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Panorama-Becken im Löbbecke-Museum 2018

Nach der Renovierung im Löbbecke-Museum entwickeln sich die Riffaquarien nicht mehr gut.
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Am Samstag begann Dr. Dieter Brockmann, der Vorsitzende der Gesellschaft für Meeresaquaristik in Ulm e. V. mit dem Thema "Korallenernährung - was ist dran an der Photosynthese?" Es wurde deutlich, dass Photosynthese allein nicht ausreicht um Korallen zu ernähren, weil die Zooxanthellen zwar Energie, aber keine lebensnotwendigen Aminosäuren für den Aufbau von Eiweißen, DNA und dem Energietransporter ATP an die Koralle abgeben.
Dr. Ben Funk von ATI Aquaristik berichtet über "Meerwasser und Analysen". Wasserproben aus Aquarien zeigen teilweise ungewöhnliche chemische Zusammensetzungen von Meerewasserproben, die zu Problemen führen. Problematisch sind zum Beispiel rostende Metallteile an Pumpen, die Eisen freisetzen. Von mancher Keramik-Deko werden Phosphat, Silizium und Lithium abgegeben. Riffmörtel kann die Werte von Silizium, Lithium und Chrom erhöhen. Ungespültes Frostfutter bringt große Mengen an Phosphat ins Aquarium. In Futter von minderwertiger Qualität wurden Antimon, Blei, Nickel, Zink und Zinn gefunden. Auch Meeralze wurden untersucht und in einem wurde eine erhebliche Mnege Zink nachgewiesen. Es lohnt sich darum bei der Auswahl der Technik auf die Verarbeitung zu schauen und bei Futter und Salzen auf Qualität zu achten.
Marion Wille vom Aquazoo Löbbecke Museum berichtete vom "Sanieren im Bestand - eine ganz besondere Herausforderung für das Team des Aquazoo Löbbecke Museum". Der Blick hinter die Kulissen des mehrjährigen Umbaus des Aquariums in Düsseldorf gab einen Einblick in die Probleme, die sich bei der Renovierung des Aquariums ergaben. Probleme bereiteten vor allem Staub und Späne von Metall, die bei den Arbeiten überall in die Becken und Rohre gelangten und bis heute trotz sorgfältiger Reinigung mit Magneten und wiederholtem Spülen die Wasserqualität in den Becken beeinträchtigen.
Samuel Nietzer vom Institut für Chemie und Meereskunde - Terramare in Wilhelmshaven stellte in seinem Vortrag "Korallen und ihre Symbionten: Klimawandel, Korallenfarben & Korallenzucht" die Anpassungsfähigkeiten von Korallen an steigende Wassertemperatur dar. Korallen gehen Symbiosen mit Algen und Bakterien ein. Unter ungünstigen Bedingungen trennen sie sich von ihren Symbiosepartner und bleichen aus (Korallenbleiche). Symbiosepartner von Kalkkorallen sind Dinoflagellaten aus der Gattung Symbiodinium. Von ihnen gibt es verschiedene Typen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Temperaturtoleranz von Korallen davon abhängt, welcher der Typen mit ihnen eine Symbiose eingeht. Leider ist es nicht möglich, dass eine gebleichte Koralle einen neuen, besser geeigneten Symbiosepartner aufnimmt. Es ist aber möglich, bei der generativen Nachzucht von Korallen diese gezielt mit den Dinoflagellaten-Typen anzuimpfen, die toleranten gegen höhere Temperaturen sind.
Elena Theys von "Seepferdchen24 Meeresaquaristik" berichtete über "Florida-Zwergseepferdchen - Besonderheiten bei der Haltung und Zucht". Die nur etwa 2 cm großen Zwergseepferdchen sind relativ leicht zu halten und auch gut nach zu züchten. So wohl die Adulten, als auch die Nachzuchten fressen Artemia-Nauplien und Seewassercopepoden.
Zum Abschluss des Symposiums gab Ehsan Dashti, der Inhaber der Firma Triton, einen Ausblick auf die "Moderne Riffaquaristik", die durch die Nutzung neuer Techniken und die Einbindung von aktuellen Forschungsergebnissen immer bessere Lebensbedingungen für die Tiere bieten kann.

Die Teilnehmer des Symposiums waren sehr zufrieden und einige erkundigten sich auch gleich nach dem Termin für das nächste Treffen. Da das Symposium in Lünen im Wechsel mit dem Meerwasserkongress im Klimahaus in Bremerhaven stattfindet, wird das 11. Meerwasser Symposium Lünen voraussichtlich im Herbst 2020 stattfinden.

Exkursion zu Erft und Gillbach 3. September 2018

Wasserpflanzen in der Erft

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Im September 2018 unternahmen die Wasserpflanzenfreunde eine Exkursion an die Erft und den Gillbach im Raum Bedburg und Frimmerdorf. Hier wird warmes Grundwasser und Kühlwasser aus Kraftwerken in die Gewässer eingeleitet, was dazu führt, dass hier die Temperaturen ganzjährig über 15 °C liegen.
Ausgewilderte Wasserpflanzen, Fische und Wirbellose haben sich in den letzten 50 Jahren in der Region etabliert. Während der Exkursion könnten verschiedene bekannte Aquarienpflanzen wie Vallisnerien, Wasserpest, Tausendblatt und Muschelblumen gefunden werden. Außerdem wurden an zwei Stellen Rückenstrichgarnelen gefunden. Auch subtropische und tropische Fische waren zu sehen.

Einen Bericht mit Bildern gibt es auf der Homepage der Wasserpflanzenfreunde (Exkursion an Erft und Gillbach 2018).
Weitere Informationen zur Erft und zum Gilbach mit ihren darin lebenden Neobiota (=Neubürgern), findet Ihr auf Heimbiotop.de. Dort gibt es Beschreibungen von insgesamt 8 Standorten und viele weitere Bilder, sowie eine Literaturliste.

4. Klimahaus Süßwasser-Kongress in Bremerhaven im April 2018

Riff-Fische im Klimahaus in Bremerhaven

Das Klimahaus in Bremerhaven ist eine Erlebniswelt, in der auch Meeresfische zu sehen sind.
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Themenhalle Kamerun

Symbolisch für den Regenwald von Kamerun ist ein flacher Süßwasserfluss nachgebildet.
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Reptilien im Klimahaus Bremerhaven

Auch einige Reptilien sind im Klimahaus zu sehen.
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Am 28. und 29. April 2018 fand im Klimahaus in Bremerhaven der 4. Süßwasserkongress statt. Er stand unter dem Motto "Nachhaltigkeit und Aquaristik: Zierfisch- und Wirbellosen-Zucht im Hobby und in der Wissenschaft". 210 Aquarianer, Zootierpfleger und Wissenschaftler nahmen an der Veranstaltung in den Räumen des Schifffahrtsmuseums teil. Gastgeber war der Leiter der Abteilung für Terraristik und Aquaristik des Klimahaus Dr. Lutz Fischer.
Das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost ist eine Wissens- und Erlebniswelt zu den Themen Klima, Klimawandel und Wetter. Entlang des 8. Längengrades führt die Ausstellung durch die Klimazonen der Erde und zeigt aus fünf Kontinenten klimatische Besonderheiten und charakteristische Tiere und Pflanzen. Die Reise führt den Besucher von der Schweiz über Sardinien, Niger, Kamerun bis in die Antartis und dann zurück über Samoa und Alaska auf eine Hallig in Deutschland. Jährlich finden hier Kongresse zum Leben im Süßwasser und im Meerwasser im Wechsel statt.

Im ersten Vortrag des Kongresses 2018 stellte Dr. Achim Werkenthin von der Universität Kassel in seinem Vortrag "Südamerikanische Klein(st)salmler: Winzlinge im Aquarium" verschieden Salmer mit einer Größe bis ca. 2,5 bis 3 cm vor. Mit Fotos und einigen Videos, die tagsüber und auch nachts (mit Hilfe von Infrarot-Licht) aufgenommen worden sind, zeigte er die Lebensweise und Besonderheiten einiger ausgesuchter Arten.
Dr. Adrian Indermaur von der Universität Zürich stellte in seinem Vortrag "Fische der Zuflüsse des Tanganyikasees" vor. Im Tanganjika-See entwickelten sich eigenständige Arten, nachdem der See und seine Zuflüsse durch das Absinken des westafrikanischen Grabenbruchs von den umliegenden Lebensräumen abgeschnitten wurden. Darurch ist das Gebiet für Evolutionsbiologen besonders interessant.
Dr. Andreas Spreinat referierte in seinem Vortrag über "Bakterienunverträglichkeit: Verluste bei Bestandserweiterungen". Dabei legte er dar, dass sich in jedem Aquarium eine sehr individuelle Zusammensetzungen der Bakterienflora entwickelt. Neu dazu gesetzte Fische können auf für sie neuen Bakterienstämme empfindlich reagieren. Beim Zusammensetzen von Tieren aus verschiedenen Herkünften können die Fische (und eventuell auch Garnelen und Krebse) durch für sie neue Bakterienstämme krank werden oder sogar sterben. Der Referent gab Tipps zur Gewöhnung der Tiere an die neue Bakterienflora und zur Verhinderung von Verlusten.
Im Anschluss daran berichtete Thomas Eichhorn, Diplom-Fischwirt beim Ziergroßhandel "Aqua Global", über "Erregerbedingte Fischkrankheiten: Erfahrungen aus dem Zierfischgroßhandel". Die häufigsten Erreger, die im Zierfischgroßhandel an kranken Tieren identifiziert werden, sind Costia (20 %), Hautwürmer (15 %), Kiemenwürmer (15 %) und Ichthyophthirius (14 %).
im letzten Vortrag des ersten Kongresstages berichtete Erik Schiller über das "Erhaltungszuchtprojekt des ÖVVÖ-Mata Atlántica". Das Programm wurde gegründet, um die kleinen Bestände der Panzerwels-Gattung Scleromystax aus der Mata Atlántica in der Aquaristik zu sichern.

Am Abend gab es eine Backstage-Führung mit den Tierpflegern des Klimahauses durch die Technikräume und die Quarantäne des Klimahauses, die einen faszinierenden Blick auf die gewaltigen Dimensionen von Pumpen und Filtern in Großaquarien ermöglichte.

Am Sonntagmorgen hielt Florian Lahrmann den ersten Vortrag über "Urzeitkrebse in der Döberitzer Heide". Darin stellte der Referent 4 Arten aus der Gruppe der sogenannten "Uhrzeitkrebse" vor, die bereits zum Teil seit 220 Millionen Jahren unverändert auf der Erde leben. Zwei davon treten vor allem im Sommer und zwei hauptsächlich im Winter und Frühjahr in Kleinstgewässern auf.
Roland Numrich berichtete über seine Reisen zu "Süßwasserbiotopen in Zentralafrika". Auf verschiedenen Fischfangreisen hat er Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht und interessante Zierfische gefangen.
Nach der Mittagspause wurde von Marco Hasselmann das Vortragsprogramm fortgesetzt. In seinem Vortrage "Was einer wollte, was einer hatte, was einer haben wird: Bemerkungen und Betrachtungen zur Aquaristik" führte er die Kongressteilnehmer durch die Geschichte der Aquaristik und betonte wie sehr die Beobachtungen und Leistungen in der privaten Vivaristik die Erkenntnisse in der Biologie vorangebracht haben.
Dann stellte Ingo Seidel die "Ökologie, Pflege und Vermehrung im Aquarium" von Flossensaugern vor. Ihm und anderen Aquarianern ist es gelungen verschieden Arten nach zu züchten und er konnte hilfreiche Tipps zur Pflege von diesen und anderen Flossensaugern geben.
Hans-Georg Evers entführte die Kongressbesucher mit seinem Vortrag "Regenbögen und Blauaugen: Eine Reise nach Papua Barat" nach Neuguinea. Er zeigte verschiedene Arten und Fundortvarianten von Regenbogenfische und berichtete über drohende Lebensraumzerstörung in Papua-Neuguinea und von Erfolgen in der Nachzucht der gesammelten Tiere.
Um 16 Uhr endete 4. Süßwasserkongress offiziell, aber einige Kongressteilnehmer nutzten noch die Möglichkeit an einer zweiten Führung hinter die Kulissen des Klimahauses teilzunehmen.